Eine Ausstellung, die unsere Stadt und ihren berühmtesten Künstler mit all seinen dunklen Seiten in den Mittelpunkt rückt: Giorgione. Eine Gelegenheit, um unser Territorium und seine Geschichte besser kennenzulernen, an der wir selbst mit Stolz und Freude mitgewirkt haben.

In Castelfranco Veneto findet bis 4. März 2018 die Ausstellung “Le Trame di Giorgione” statt, ein Kooperationsprojekt, in dem die Meisterwerke der Kunst Venetiens in einem gemeinsamen Kontext mit der Geschichte der örtlichen Textilindustrie dargestellt und neue Schlüssel zum Lesen der Kunstwerke vorgeschlagen werden.

Diese Ausstellung findet an mehreren Orten statt: sie beginnt innerhalb der historischen Wehrmauern von Castelfranco Veneto und führt über andere wichtige Städte Venetiens bis hin nach Venedig.

Die Hauptattraktion der Ausstellung ist das Museo Casa Giorgione, das bei dieser Gelegenheit Kunstwerke – insbesondere Portraits – der großen Künstler des Cinquecento aus dem Einzugsgebiet der Serenissima zeigt. Neben Giorgione finden wir Werke von Tizian Vecellio, Giovanni Bonconsiglio, Jacopo Bassano und Paolo Veronese, mit Darstellungen von weiblichen und männlichen Gestalten, die zum Unterstreichen ihres wichtigen sozialen Standes in edlen Gewändern aus kostbaren Stoffen abgebildet werden.

Und es sind genau die Stoffe und die Textilmanufakturen Venetiens, die eine weitere Verbindung zu unserem Territorium schaffen: die Textilproduktion. Die Ausstellung stützt sich auch auf die Mitarbeit vieler Institutionen, Unternehmen und Beherbergungsbetriebe, die zur Umsetzung dieser Initiative beigetragen haben.  

So war es die Linea Light Group, die sich gerne bereit erklärt hat, in Zusammenarbeit mit der Kuratorin Arch. Danila Dal Pos für die Beleuchtung der auf den drei Stockwerken der Casa Giorgione ausgestellten Kunstwerken und Textilien zu sorgen. Das Beleuchtungskonzept dieser Ausstellung stand von allem Anfang an fest:

 

Das Museum ist vor allen Dingen ein Wohnhaus, in das die Ausstellung mit Diskretion eingefügt wurde. Mit derselben Diskretion muss es auch beleuchtet werden: das Licht muss gezielt auf die Gesichter der abgebildeten Persönlichkeiten und ihre wunderbaren Kleider fallen, alles Übrige soll eher im Dunkeln bleiben.

Eine Beleuchtung, das auch das Konzept der rätselhaften Persönlichkeit von Giorgione respektiert, von dem man bis heute nur wenig weiß: die beiden Werke, die er mit Sicherheit seiner Stadt vermacht hat – “Il Fregio” und “La Pala” – können bei diesem Anlass bewundert werden.

Nähere Beschreibung des Beleuchtungskonzepts

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